Darum vegetarisch

Der Fleischgenuss ist eine alte Gewohnheit der Menschen, die von Gott jedoch nicht vorgesehen war, wie im Alten Testament in Genesis 1,29-31 nachzulesen ist: „Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen.“

Jeweils nach dem Niedergang versunkener Hochkulturen waren die Menschen in diesen selbst verschuldeten Notzeiten teilweise auf die Jagd angewiesen, weil der Ackerbau fehlte.

In den früheren Opferzeremonien wurden der Gottheit Blut-, Brand- und Tieropfer dargebracht und das Fleisch danach zum Verzehr weitergegeben und so der Fleischverzehr kultiviert.
Anstatt seinen menschlichen Egoismus, d.h. seine negativen Eigenschaften zu „opfern“, wie Gott es wollte, opferte man stattdessen Tiere.
In der heutigen Massentierhaltung wird dieser Kult auf die Spitze getrieben. Unsere heutige Zivilisation könnte leicht ohne Fleisch auskommen, zumal dieses inzwischen so viele Schadstoffe enthält, dass Wissenschaftler es als schädlich einstufen und mehr Obst und Gemüse empfehlen, die dem Menschen bekömmlicher sind. Vegane Vegetarier ohne Fleisch- und Milchprodukte sind gesünder und leben länger; das belegen wissenschaftliche Studien eindeutig. Die Menschheit sollte sich sobald als möglich auf pflanzliche Kost umstellen, den Tieren, der Gesundheit und der Erde zuliebe.

  • Schon von der Energiebilanz her ist die „Fleischerzeugung“ eine riesige Verschwendung.
  • Zur Produktion von 1 kg Rindfleisch braucht man ca. 9 kg Getreide, die dem direkten Verzehr verloren gehen; das wären allein in den USA über 120 Mio. Tonnen Getreide jährlich.
  • Zur Erzeugung von 1 kg Fleisch wird ca.  100-mal mehr Wasser gebraucht als für 1 kg Getreide.
  • Ca. 40% der Welt-Getreideernte wird in den Tierhaltungen der Industrieländer verbraucht.
  • In jedem Jahr verhungern ca. 80 Millionen Menschen.
  •  „Das Vieh der Reichen frisst das Brot der Armen“, denn ca. 60% der Futtermittel werden aus den Entwicklungsländern eingeführt.
  • Aus der Rinderzucht entweichen jährlich ca. 100 Millionen Tonnen Methangas und große Mengen CO2, was den Treibhauseffekt fördert.
  • Ca. 300.000 km² Regenwald werden jedes Jahr gerodet, um darauf Tiere zu halten.
  • In den USA produzieren die Schlachttiere über 100-mal mehr Exkremente als die gesamte Weltbevölkerung.
  • Zur Verdauung von Obst werden nur 10% der enthaltenen Energie verbraucht; bei Gemüse sind es 30%; zur Verdauung von Fleisch werden bis zu 70% der enthaltenen Energie verbraucht.
  • Bei der Verdauung von tierischem Eiweiß kommt es zu schädlichen Fäulnisprozessen im Darm. Fleisch enthält überwiegend gesättigte Fettsäuren, viel Cholesterin und keine Ballaststoffe.
  • Raubtiere haben das Ferment Urikase, das den Harnstoff abbaut, der Mensch jedoch nicht.
  • Beim Menschen wird Harnsäure teils in den Gelenken abgelagert (Gicht, Arthritis).
  • Der menschliche Verdauungstrakt ist dreimal so lang wie der von Raubtieren und für die Verdauung pflanzlicher Nahrung eingerichtet.
  • Im Gegensatz zu Obst und Gemüse ist Fleisch roh kaum genießbar, außer durch Erhitzen und Würzen.
  • Die Arachidonsäure im Fleisch kann die Entstehung von Entzündungsprozessen fördern.
  • Und Fleisch kann zu einem Säureüberschuss und dadurch Mineralverlust im Körper führen.
  • In rotem Fleisch fanden amerikanische Forscher kürzlich die N-Glycolyneuraminsäure, auf die das menschliche Immunsystem mit der Bildung von Antikörpern reagiert, ähnlich der Abwehr-reaktion auf ein Fremdorgan.
  • Der Verzehr von tierischen Produkten inkl. Milch kann die Entstehung fördern von Diabetes, Herzinfarkt, Arteriosklerose, Osteoporose, Asthma, Krebs, Ekzeme, Rheuma, Allergien und grauen Star.

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